Tag 38: Nun doch auch die Schären der Westküste

Wir waren am Vorabend noch nach Varberg weitergefahren und hatten dort in einem Hafen mal wieder unsere Wäsche erledigt. Wat mut, dat mut. Das Wetter lud aber auch nicht zu viel mehr ein, und zum ersten Mal seit langem wachten wir auch mal wieder mit dem Geräusch von prasselndem Regen auf. Wir machten ganz gemütlich und aßen ersteinmal ein leckeres Frühstück in der Fahrerkabine.

Danach fuhren wir in die Innenstadt von Varberg und erkundeten bei leichtem Regen das Städtchen. Das lokale Gymnasium hatte heute die Abschlusszeremonie für ihre Absolventen und überall waren stolze und glückliche Schüler, mit wie hier scheint traditionell weißer Kapitänsmütze auf, zu sehen. Auch der eine oder andere Oldtimer war geschmückt und fuhr mit lauter Musik und feiernden, fröhlichen Schülern an uns vorbei. Cool 😎

Danach machten wir uns wieder der Küste entlang auf den Weg gen Norden. Wir wollten uns diesmal nicht die Göteborger Schärenlandschaft, welche wir gleich am Anfang dieser Reise nicht mitgenommen hatten, und einige der vorgelagerten Inseln auf unserer Reise entgehen lassen. Aber erst einmal stoppten wir in einem Nationalpark und vertraten uns bei mittlerweile wieder schönstem Sonnenschein etwas die Beine. Herrlich diese Landschaft!

An Göteborg vorbei ging es per kostenloser (!) Fähre weiter auf die Insel Hönö. Alle Autofähren in diesem Inselarchipelkann kann jedermann tatsächlich, was wir sensationell fanden, ohne jegliche Gebühr nutzen. Diese fahren sehr regelmäßig und immer auf die Minute genau. Für uns ging es erst einmal von Hönö über eine kleine Brücke weiter nach Öckerö, wo es einen spitzen Wildcampingspot inmitten der felsigen Küstenregion gibt. Wir hatten auch Glück, neben einem anderen Van war dann auch noch genügend Platz für Dorphine.

Nach dem Essen, heute gab es einen yummy Bohnentopf mit Reis, machten wir einen ausgiebigen Erkundungsspaziergang. Wir kletterten über die Felsen bis ans Wasser und bestaunten dabei die wunderschöne Landschaft. Durch die kleinen Sträßchen des Städtchens ging es dann im großen Bogen zurück zu Dorphine.

Im Bulli chillend genossen wir die wunderschöne Aussicht und ließen den Tag noch einmal Revue passieren. Es war genau die richtige Entscheidung noch einmal einen Schlenker gen Norden zu machen und diese tolle Insellandschaft zu erkunden! Und wer hätte gedacht, dass nach dem Schmuddelwetter heute morgen der Tag noch so schön werden würde?

Im Rückblick-Wahn hätten wir beinahe ein weiteres Highlight verpasst. Hinter uns stand mittlerweile ein mega großer Vollmond am Himmel. Wow! Leider gibt das Foto nicht die volle Pracht wieder, aber ihr bekommt zumindest einen kleinen Eindruck 🙃

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