Tag 56: Die Steiermark und Graz

Da wir gehört hatten, dass Graz ebenfalls eine sehr schöne Stadt sein soll, beschlossen wir kurzerhand dort unseren nächsten Zwischenstopp zu machen. Aber erst einmal hieß es, unserem Platz in Klosterneuburg ade zu sagen und noch einmal durch Wien zu fahren. 15km auf dem Ring und keine einzige Baustelle, auch die Ampelschaltung war super smart und sorgte stets für zügiges fahren…boah, da kann sich Hamburg aber mal eine große Scheibe von abschneiden. Im nu waren wir aus Wien raus und cruisten dann wieder nur über Landstraßen durch die Steiermark.

Und obwohl wir so satte vier Stunden unterwegs waren, kam es uns nicht so lange vor, da die Strecke mal so richtig richtig schön war. Wir sind durch viele hübsche, und für uns typisch österreichische, Dörfer gekommen. Wir haben die bergige und streckenweise extrem kurvenreiche Landschaft genossen, auch wenn Dorphine zum Teil ganz schön ackern musste. Und zu unserer großen Freude haben wir auch wieder einen Bauernmat gefunden und uns gleich mit regionalen Produkten eingedeckt: Eier, Apfelessig und einen Apfel-Himbeersaft fahren nun mit.

Graz empfing uns mit spitzen Wetter, 28 Grad und Sonne pur! Und weil das Frühstück doch auch schon eine ganze Weile her war, beschlossen wir zunächst einmal einen kleinen Snackstopp einzulegen. Im coolen, gut frequentierten und angesagten Cafe „Tribeka“ (in diesem Fall ein schönes Wortspiel für die Abkürzung „Trink besseren Kaffee“), waren wir genau richtig 🙂 Und nicht nur der Kaffee war spitze, auch die bestellten Bagel trafen genau unseren Geschmack. Das ganze war schon mal ein sehr guter Einstieg in diese schöne Stadt.

Unsere bereits mehrfach erprobte Methode, sich ohne wirklichen Plan durch eine Stadt treiben zu lassen, war auch hier ein prima Ansatz. Wir spürten relativ schnell, was für eine tolle Stadt Graz ist! Als beliebte Universitätsstadt ist sie merklich jünger, belebter und allem Anschein nach auch gefragter als so manch andere, und kann mit vielen kleinen Restaurants, Läden und auch Food Trucks punkten. Außerdem hat sie eine hohe Dichte an coolen Eisläden, was bei diesen sommerlichen Temperaturen natürlich von Vorteil ist 🙂 Selbstverständlich haben wir auch wieder ein paar Eindrücke für euch festgehalten. Unser Fazit auf jeden Fall auch einen Besuch wert.

Ein yummy österreichisches Abendessen gab es dank eines Gasthauses mit gemütlicher und sehr gut besuchter Außenterrasse auch noch. Wir teilten uns jeweils eine Portion Käsespätzle und Käferbohnensalat. Kennt ihr Käferbohnen? Wir, bis wir sie auf der Speisekarten entdeckten, jedenfalls nicht. Aber der Salat, ganz einfach nur mit Kürbiskernöl, etwas Essig und Zwiebelringen zubereitet, hat uns sehr gut geschmeckt. Alles in allem ein weiterer schöner kulinarischer Ausflug in die regionale vegetarische Küche.

Dorphine wartete bereits im Dunkeln auf uns, als wir zurück zum Parkplatz kamen. Wir hatten doch etwas länger gebraucht um uns aus der schönen Altstadt und dem herrlichen Flair dieser Sommernacht zu trennen. Glücklicherweise war der auserkorene „Wildcampingspot“ nur knappe 2,5 km entfernt. In einem zentrumsnahen Wohngebiet, am Ende einer Sackgasse, waren Parkplätze, die gerne auch mal von Campern zum Übernachten genutzt werden – perfekt für eine Nacht, fanden wir. Und das coolste daran? Kaum hatten wir vorwärts eingeparkt, entdeckten wir überall um uns herum Glühwürmchen schwirren, mega 🙂

2 Kommentare zu „Tag 56: Die Steiermark und Graz

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