Tag 83: Die Stadt Plovdiv

Da der feucht-fröhliche Abend bis in die Morgenstunden ging und die Nacht dementsprechend etwas kürzer wurde, starteten wir alle dementsprechend auch in den nächsten Tag etwas später und ganz gemächlich. Einzig Twiggy sah es bereits früh Morgens als ihre Aufgabe an, den liebgewonnen Camper samt der noch schlummernden Family zu bewachen 🙂

Nachdem alle aus ihren Kojen gekrochen waren und ein leichter Kater sich so langsam in Wohlwollen auflöste, frühstückten wir erst einmal sehr gemütlich zusammen. An dieser Stelle nochmals vielen, vielen lieben Dank für das mega leckere Frühstück und eure Gastfreundlichkeit – uuund die Rühreier waren spitze Luic 🙂 – die Avocado, Käse, Ei Kombi auf Stulle auch nicht von schlechten Eltern Axel, nur das mit dem Schmelzkäse und der Marmelade Bedarf noch etwas mehr Alkohol ;)…und auch wenn wir uns hier wiederholen sollten, das schreit nach einer Wiederholung…wo auch immer auf diesem Planeten!

Nach dem Frühstück lies Luic noch die Drohne steigen und machte ein paar super tolle Aufnahmen von unserem gemeinsamen Campingspot mitsamt den beiden Crews. Cool 🙂

Während der schwarze Daimler als nächstes Serbien ansteuern würde, können wir ja unglücklicherweise wegen Twiggys fehlender Tollwut Antikörperbestimmung nicht die EU verlassen…leider hat uns unsere Tierärztin vorab vergessen darauf hinzuweisen. Wir hätten schon auch gern die nicht EU Länder des Balkans bereist, jedoch ohne diesen Bluttest darf ein Hund erst drei Monate nach der Blutabnahme im Nicht-EU Land wieder in die EU einreisen…geht`s denn noch? was nützt es schon, deshalb ging es für uns zunächst einmal weiter in die zweitgrößte Stadt Bulgariens, Plovdiv.

Wir fanden einen tollen Parkplatz direkt auf dem Gelände des Ramada Casino’s und Hotels, mitten im Zentrum, bewacht und dennoch sehr günstig mit gerade mal 5€ für 24 Stunden oder 1€ pro Stunde. Echt ein guter und zentralgelegener Stellplatz für alle kleineren Mobile da draußen 🙂 Und schon konnten wir mit der Stadterkundung loslegen. Zunächst einmal ließen wir uns entlang des Shopping Boulevards von Plovdiv treiben.

Unserer Meinung nach lohnt es sich durchaus einen Stopp in diesem schönen Städtchen zu machen. Neben alten, freigelegten Ruinen aus der Römerzeit und einer tollen Synagoge kann man jede Menge bulgarischem Shabby-Chic bewundern. Auch hier sind die Häuser wie bereits auch schon in Rumänien beobachtet des Öfteren nur im Erdgeschoss renoviert und herausgeputzt worden. Die oberen Stockwerke sind häufig noch stille Zeugen des Kommunismus‘, was es unheimlich interessant macht sich einfach nur treiben zu lassen und dabei seine Umgebung genauer in Augenschein zu nehmen.

Plovdiv war übrigens 2019 Kulturhauptstadt Europas! Zwar gehören wir eher zur Spate „Kulturbanausen“ und sind wahrlich auch keine großen Museumsgänger, aber aus diesem Aspekt ist die Stadt sicherlich auch sehr sehenswert.

Uns hat auch hier mal wieder besonders die Altstadt mit seinen vielen Lädchen, Cafés und Restaurants sehr gut gefallen. Hier kann man besonders gut entlang schlendern oder einfach nur an einem der vielen kleinen Tische halt machen, einen Kaffee trinken und das Treiben beobachten – herrlich!

Wir fanden ein tolles, kleines Restaurant und hatten das große Glück, dass wir auch noch den letzten, nicht reservierten Tisch ergattern konnten. Das Essen war hervorragend und daher unsere absolute Empfehlung, wenn ihr einmal nach Plovdiv kommen solltet und Lust auf Regionale, modern interpretiert Küche haben solltet! Ein Besuch im „Pavaj“ lohnt sich wirklich! Die Preise mögen für bulgarische Verhältnisse etwas gehobener sein, jedoch ist es das definitiv wert. Die Speisekarte bietet über den bulgarischen Standard hinaus sogar ein paar vegetarische Gerichte, zudem Fisch und selbstverständlich auch Fleisch an. Echt yummy!

Nach dem Essen machten wir uns glücklich und satt auf den Weg zurück zu Dorphine. Eigentlich hatten wir vor nach 8 Wildcamping Nächten mal wieder einen Campingplatz anzufahren, aber der einzige in der näheren Umgebung entpuppte sich dann doch eher als Enttäuschung. Aber in Plovdiv gibt es direkt am Fluss gelegen einen spitzen Wildcampingspot, der letztendlich dann doch unser nächtliches Zuhause werden sollte. Und auch hier waren wir mal wieder die einzigen weit und breit – herrlich!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: