Tag 120: Good bye Latvia – Estonia here we come!

Auch wenn wir den Spot, direkt an der Düne der Ostseeküste liegend, echt sehr lieb gewonnen hatten, so war nach 3 Tagen Sabbatical Kurzurlaub 🙃 die Zeit zum Weiterreisen gekommen, denn es gibt schließlich noch viele andere tolle Orte und coole Spots zu entdecken. Nur eine Stunde Fahrzeit später überquerten wir schon die Grenze zu unserem nächst bereisenden Land, Estland – Yiepiehh! Das nunmehr unglaublich 12. Land auf unserem Trip und wieder eines, das keiner von uns Reisenden vorher bereist hat – so freuten wir uns richtig dolle, da wir bereits auch so viel tolles über Estland gehört hatten ☺️

Unser erster kleiner Zwischenstopp in Estland sollte die Stadt Pärnu werden. Das kleine Küstenstädtchen soll sowohl über einen schönen Strand, als auch über eine ganz schnuckelige Altstadt, verfügen. Und da wir ja bekanntlich gerade erst vom Strand kamen, entschieden wir uns, ein wenig durch die Altstadt zu schlendern. Nachdem wir Dorphine geparkt hatten, erreichten wir nach ein paar Gehminuten dann auch das Zentrum, durch deren Mitte einmal mehr die Fußgängerzone läuft. Echt auch wieder ein ganz entspannter, netter und unaufgeregtes Örtchen!

Als sich der kleine Hunger so langsam mal wieder meldete, machten wir Halt in dem kleinen Restaurant „Poisi Eine“. Bereits im Vorübergehen hatte es uns die niedliche Veranda angetan, und da es uns mal wieder nach etwas „Ungesundem“ lüstelte, waren wir hier an der richtigen Adresse 🙃 Neben Wraps, Burgern und Fish & Chips hatten sie zwar auch noch Poke Bowls auf der Karte, aber der Entschluss stand fest, heut siegt der Imbiss Snack 😬

Ne große Portion Fish & Chips für Mario, für Sina nen Wrap und ne Portion Süßkartoffel-Pommes…Puuh, war doch ganz schön fettig und lag ziemlich fies im Magen….Also! – nach dem Schweinkram erst einmal etwas Bewegung. Da kam der 30 Minuten entfernte Rannametsa–Tolkuse Hike doch genau richtig! Auf einem 2,2km langen Rundweg geht es zunächst durch einen Kiefern Wald zu einem 18 Meter hohen, auf einer Düne liegendem, Aussichtsturm, welchen wir na klar auch gleich hinaufstiegen.

Weiter ging es dann über Holzpfade durch eine Moorlandschaft. Wusstet ihr, das unter anderem auch Cranberries auf dem Moor gedeihen und wachsen? Wir bis dato nicht, so probierten wir doch gleich einmal frisch vom Moor…huiii, die kleinen Beeren waren allerdings ganz schön sauer😆 Schon beeindruckend wie abwechslungsreich sich eine Landschaft nur schon auf so einem Mini Hike von etwas mehr als 2km gestalten kann…vom Kiefern Wald, auf eine riesige Sanddüne, dann durchs Moor und wieder zurück in den Wald. Es war auf jeden Fall ein rundum schöner und interessanter Verdauungsspaziergang 🙂

Von der „Gandalf der Blaue“ Crew welche wir in Litauen trafen, hatten wir von App Namens “RMK” erfahren, eine Art Estländischem Park4night, in der die vom Staat unterhaltenen Wildcampingspots (ähnlich wie in Schweden, gibt es diese auch in Estland) eingezeichnet sind. Super Tipp und vielen Dank an die 2!Schon den eben beschriebenen Hike hatten wir auf diese Weise gefunden, sowie auch unserem dann folgenden Übernachtungsplatz verdankten wir dieser wirklich tollen und nützlichen App!! Rund um das Ufer des Rae See’s waren mehrere Spots zum Campen oder Zelten eingerichtet worden. Alle verfügten über eine eigene kleine Feuerstelle und wie auch schon in Schweden wurde sogar Brennholz kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Trockentoilette, ein schöner Spielplatz und ein Steg samt Badeleiter waren ebenfalls vorhanden. Echt der Hammer!!! Estland ist definitiv auch ein (Wild-) Camper Paradies! Natürlich wollten wir diese super Chance nutzen und den Abend erneut gemütlich an einem Lagerfeuer ausklingen lassen. Zack die Allzweckwaffe „Blaue Ikeatüte“ geschnappt und etwas von dem bereitgestellten Holz eingepackt. Ein pfiffiger Holzspalter stand ebenfalls noch bereit, welchen Mario na klar auch sogleich einmal ausprobieren musste. Das Fazit: Eine echt smarte Lösung! Funktioniert super und ist lange nicht so gefährlich wie eine Axt.

Und nur kurze Zeit später loderte das Feuer auch schon- haach wie herrlich! ☺️

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