Tag 130: Nun kommst Du, Tartu

Die Universitätsstadt Tartu, mit einem dementsprechend hohen Anteil an Studenten, liegt im Osten Estlands und ist trotz ihrer nur knapp 100,000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Estlands und zudem auch noch die Partnerstadt von Lüneburg 🙃 Soweit nur ein paar wenige Eckdaten 🙂 Wieder einmal gut mit Müsli gestärkt starteten wir unseren Stadtbummel am Rathausplatz und gingen von dort durch kleinen Straßen und Gassen bis zur Universität. Das Hauptgebäude der Universität von Tartu liegt auf dem Domberg, von welchem man direkt auf die Altstadt blickt. Da jedoch Samstag, was das sehr schön angelegte Gelände ringsum die Uni jedoch recht verlassen, einzig ein paar Gassigänger spazierten mit uns durch den Park.

Nachdem wir uns ausreichend auf dem Domberg umgeschaut hatten, kehrten wir in dem kleinen Café „Krempel“ ein. Echt ein muckeliges Plätzchen und entspannter Ort um mal wieder Strom für Laptop und Tony (die Musikbox) anzuzapfen und diese zu Laden, während man leckere Heißgetränke schlürft.

Als sich dann schließlich auch der altbekannte kleine Hunger meldete, bestellten wir eine Portion Oatmeal für Mario und einmal eines der estnische Nationalgerichte, Namens „Kama“, für Sina. Kama, eine aus Weizenmehl angedickte, kalte Milchsuppe mit Mohn und Honig vermengt, manchmal auch mit Beeren serviert, ist ein beliebtes Frühstücksgericht. Soweit, so gut. Als wir nach fast einer Stunde noch immer auf unser doch eigentlich recht simples Essen warteten, fragte Mario mal nach, ob sie uns eventuell vergessen hätten. Und tatsächlich, der Zettel mit unserer Order war verloren gegangen. Als kleine Entschuldigung durften wir uns jeweils einen Drink aufs Haus aussuchen… mega nett, wie wir fanden, und kurze Zeit später kam dann auch unsere Snacks. Die „Kama“ kam übrigens nicht so dolle bei Sina an… aber trotzdem schön dieses typische estländische Gericht zumindest einmal probiert zu haben 🙃

Nach der kleinen Stärkung ging die Stadterkundung in seine zweite Runde. Nun spazierten wir, in der City erst noch an der Promenade, später dann auf dem Spazierweg, entlang des Flusses. Ein paar sehr gut ausgestattete Angler entlang des Weges holten im Minutentakt Fische aus dem Fluss …fast wie wir in Schweden 😆 (aber was für ein High End Equipment hatten die denn bitte am Start??) Aber mit diesen Ruten (die waren ungelogen bestimmt 6m! lang) können unsere auch einfach nicht mithalten… das is‘ doch mal ne Angel!

Wir entdeckten auch noch jede Menge Streetart auf dem Weg und knipsten mal wieder fleißig. Um den perfekten Schnappschuss weiter oben liegend zu ergattern, versuchte Mario sich sogar als Fassadenkletterer ☺️ wie sich herausstellte sind „Vans off the Wall“ nicht die perfekten Schuhe um „on the Wall“ zu bleiben 🙃

Nachdem wir Tartu den Rücken gekehrt hatten, fuhren wir wieder, wie sollte es auch anders sein, eine RMK Campsite an…RMK wie wunderbar 😃 Die Erste war mit zwei anderen Campern (da merkt man dann doch ein bisschen das WE) quasi schon „überfüllt“, weswegen wir lieber noch ein Stückchen weiter fuhren. Bei der Nächsten wurden wir dann fündig, außer uns und dem einen oder anderen Pilzsammler war weit und breit niemand zu sehen – ja, ja, wir sind mittlerweile doch ziemlich verwöhnte Wildcamper 🙃

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