Tag 144: Ab nach Kilpisjärvi und wieder zurück…

Bei schönem Wetter starteten wir den Tag mit einem sehr wichtigen „To Do“ – Nämlich neue Sticker auf Dorphine und der Top Box anzubringen :)) Mittlerweile zieren schon viele schöne Ländersticker die Dachbox und wir freuen uns weiterhin wie Bolle über jeden neuen der dazu kommt 🙂

Danach ging es auf der Northern Lights Route weiter ging Norden. Alle, die diesen Blog schon etwas länger verfolgen, werden sich vielleicht noch an einen Beitrag aus dem Mai erinnern. Damals standen wir im nördlichsten Teil Schwedens an einem Finnischen Grenzübergang und durften wegen Corona nicht von Schweden einreisen. Stellt sich heraus, wir mussten tatsächlich nur knappe 22,000km, also quasi einmal um die halbe Welt fahren, um wieder genau an diesen Grenzübergang, nun von der Finnischen Seite, zu kommen 🙂

Herrlich wie sich der Kreis dann doch irgendwie schließt. Und wer hätte gedacht, dass dieser Punkt letztendlich doch nicht der nördlichste Punkt unserer Reise sein sollte? Wir ganz sicher nicht! Aber genau dass macht diese Reise ja auch aus, nicht zu wissen, wo es uns noch überall hinführt. Heute sollte es uns weiter gen Norden, nämlich nach Kilpisjärvi, führen. Von hier kann man bei gutem Wetter eine Bootstour nach Schweden unternehmen und dort dann 3km zu dem Landmark, wo Norwegen, Finnland und Schweden zusammentreffen, hiken. Cool 🙂

Die Landschaft in diesem nördlichen Teil Finnlands ist auf seine eigene Weise wunderschön. Zwar schon recht karg, und unbewohnt aber dafür viele Seen und und ein paar Rentiere sind uns auch mal wieder vor Dorphine gelaufen…

Als wir in Kipisjärvi ankamen stoppten wir zunächst an der Touristeninformation um uns näher über die Bootstour zu erkunden. Dort erfuhren wir dann leider, dass sie den ersten Schnee und zudem einen Sturm am Abend erwarteten. Damit stand nicht nur die Bootstour außer Frage, sondern wir beschlossen auch wieder zurück gen Süden zu fahren. Auch wenn Dorphine zu 3/4 eine All-Climate Bereifung (hinten links musste ja in Estland gegen einen Gebrauchten getauscht werden) drauf hat, und ein wenig Schnee sicherlich auch mal ganz cool wäre, wollten wir besser nicht hier oben eingeschneit werden. Leider einen Tag zu spät, that’s Van-Life.

Nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir wieder „wärmere“ Gefilde und Mario entdeckte auch noch einen traumhaften Wildcampingspot an einem tollen See, wo wir es uns gemütlich machten.

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