Tag 151: Lofoten Love

Der erste Stopp dieses Tages führte uns in das winzige Dorf Flakstad. Es besteht aus ca. 6-8 Häusern, einer Kirche samt Friedhof und einem tollen, populären Surfstrand, nebst einer modernen, ortsansässigen Surfschule. Zu unserer Überraschung war diese auch, trotz des eher unbeständigen Wetters, ziemlich gut besucht und viele Surfschüler versuchten in dem doch eher frischen Europäischen Nordmeer Wellen ihr Surfer-Glück. Mit dem richtigen Klamotten bestimmt auch gut machbar, dennoch Hut ab!

Nachdem wir auf dem Parkplatz gemütlich gefrühstückt hatten (was ein geiler Regenbogen 😍 oder?), machten wir uns zu einem kleinen Spaziergang auf. An der Surfschule vorbei, gingen wir entlang des Friedhofes zu der kleinen Kirche. Die laut unserem Reiseführer eine der schönsten der Lofoten sein soll. Können wir jetzt so nicht beurteilen, war zudem auch abgeschlossen, aber für einen kleinen Morning Walk war sie definitiv ein schönes Ziel in einer tollen Landschaft.

Zurück bei Dorphine ging es weiter und unser nächster Stopp führte uns nach Glasshytta. Hier hat eine bekannte Glasbläserei ihr Zuhause, welche nicht nur von Generation zu Generation weitergeführt wird und wurde, sondern auch seine Gäste einlädt den Glasbläsern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Auch wir taten dies eine Weile durch ein Fenster und waren von dem Handwerk begeistert.

Da das Wetter am Vortag so schlecht gewesen war und wir Reine überhaupt nicht richtig genießen konnten, beschlossen wir noch einmal dorthin zurückzukehren, um dieses nachzuholen. Und das lohnte sich auf jeden Fall! Hier kann man wunderbar ein wenig umherstreifen und sich schön treiben lassen. Auch nach Walen hielten wir diesmal intensiver Ausschau, hatten aber leider wieder kein Glück. Na ja, was nicht ist, kann ja noch kommen….Zum Abschluss kehrten wir ein weiteres Mal in das kleine Café ein und gönnten uns zwei weitere Stücke von der leckeren Kuchenauswahl…uuund wieder yummyyy!

Das Wetter klarte mittlerweile immer mehr auf und laut (Polarlicht)Vorhersage , sollten die Polarlichter ebenfalls recht intensiv werden. Wir waren ein bisschen aufgeregt…es sollte für diese Zwecke also der perfekte Übernachtungsspot gefunden werden, damit wir tatsächlich mal in die Faszination dieses Naturschauspiels kämen. Dank eines anderen Blogs erfuhren wir von einem Parkplatz in dem Örtchen Uttakleiv, welcher auf den Lofoten ein ziemlich perfekter Ort dafür sein sollte…dieser war jedoch in Privatbesitz und erhob verständlicherweise Parkgebühren…aber mal ganz ehrlich, für diese atemberaubende Aussicht, mit der Chance auf Polarlichter, haben wir wirklich sehr gerne bezahlt.

Wir vertrieben uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang damit, die Drohne mal wieder steigen zu lassen und den Strand ein wenig zu erkunden. Mal wieder ein WOW – was für ein mega schönes Plätzchen an dem wir hier gelandet waren! Und umso später es wurde, desto mehr klarte der Himmel tatsächlich auch auf…die Spannung stieg…werden wir heute die Polarlichter endlich einmal richtig sehen können??

Wir machten es uns im Cockpit von Dorphine gemütlich und so begann das Warten auf Nacht und die Polarlichter… Uiuiui, da hatten wir uns aber eine ganz schön kalte Nacht ausgesucht. Aber mit der dicken Decke war schnell Abhilfe geschaffen und wir harrten weiter der Dinge die da kommen mochten. Und tatsächlich, um 22 Uhr rum entdeckten wir dann den ersten Streifen der grünen Lichter aus Nordwesten kommend…so spannend!!! Schön warm eingemummelt ging es hinaus in die kühle Nacht. Und tatsächlich wurden die Lichter von Minute zu Minute stärker. Dank der Hilfe vom Profi (vielen Dank nochmals Marco!), gelang es uns sogar mit einer extra heruntergeladen Foto-App für Langzeitbelichtung und der richtigen ISO Einstellung die Lichter mit dem Handy zu fotografieren….WOOOW!!! Was für ein unglaublich faszinierendes und tolles Naturschauspiel, das nur leider auch nicht von allzu langer Dauer war. Nach etwa einer halben Stunde war der atemberaubende Zauber vorbei und wir schlenderten ein wenig am Strand entlang, während wir hofften, ob es eventuell noch eine Fortsetzung geben würde. Doch bis auf das Sina einen nicht wirklich so kleinen Stein übersah und sich der Nase nach langmachte, gab es auch kurz nach 22:30 Uhr keine Spuren von weiteren Aktivitäten… und so beschlossen wir uns, selig und dankbar die Nordlichter einmal live gesehen zu haben, langsam Bettfertig zu machen…das war sooo schön 🤩

7 Kommentare zu „Tag 151: Lofoten Love

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