Die erste kleine Tour in 2022

Dorphine und wir haben über Ostern offiziellunsere Campingsaison 2022 eröffnet – yiepieehhh! Donnerstag 15 Uhr Feierabend, alle Sachen am Vortag gepackt und dann ging es zu allererst bei bestem Wetter ganz gemütlich über Landstraße gen Nord-Westen.

Unser erster Stopp für die Nacht war dann ein kleiner Hafen in der Nähe von Leer, wo wir dank Mitgliedschaft bei „Landvergnügen“ kostenlos auf dem Parkplatz der Hafengastronomie übernachten konnten.

Am nächsten Tag ging es dann weiter zu unserem ersten Ziel: Groningen in den Niederlanden, denn ein Besuch dieser Stadt stand schon längere Zeit auf unserer Agenda. Auf recht übersichtlichen und schön gelegenen Campingplatz direkt am Stadtpark bekamen wir glücklicherweise auch noch einen Platz für die Nacht. Zwar nicht den aller Schönsten, aber ey, wir waren happy, dass wir ohne Reservierung und zudemn so zentrumsnah überhaupt noch etwas bekommen hatten – yay! Ein Trip in die Niederlande ohne Fahrräder? Das geht ja gar nicht 😊! Deswegen waren die Oma und der Blaue Blitz wieder mit on Tour und wurden auch kurz nach Ankunft für eine Stadterkundung gesattelt. Durch den Stadtpark ging es in die Innenstadt, wo wir die Räder abstellten und ab dahin die Gegend zu Fuß erkundeten.

Boah, halleluja, was war hier los! Der „Grote Markt“ war im vollen Gange und lockte allem Anschein nach vor allem auch viele Deutsche über die Grenze. Auch wir wurden auf dem Markt fündig, beschlossen jedoch zunächst einmal weiter die Stadt zu erkunden und später wiederzukommen. Irgendwann überkam uns dann der kleine Hunger und wir entdeckten den trendigen, kleinen Falafelladen „FlFl“ – sehr yummy und genau das Richtige nach den ganzen Eindrücken!

Ehe es zurück zu Dorphine ging, stoppten wir noch einmal beim „Groten Markt“ und deckten uns mit Käse, Fisch und lecker ausschauendenBrot ein. Ach herrlich! Die Tour mit unseren Bikes zurück zu Dorphine war ebenso entspannt wie die Hinfahrt, und gefühlt sehr viel entspannter als Radfahren in Hamburg ist. Vor allem für Twiggy, die sich vorne im Korb des blauen Blitzes ganz relaxt chauffieren ließ 😊

Wie so oft wenn wir on Tour sind, hatten wir auch dieses Mal keine Route vorab geplant und ließen uns weiter westlich über Landstraßen in Richtung der kleinen Stadt Sneek treiben. Während die Landschaft an uns vorbei zog, ist uns aufgefallen, wie ordentlich die Häuschen und wie liebevoll angelegt die Gärten doch waren.

Ein kleines Café am Wegesrand, direkt an einem Flusslauf gelegen, erweckte unsere Aufmerksamkeit und so legten wir dort spontan einen kurzen Stopp ein. Ach wie toll, direkt an dem kleinen Fluss gelegen, die Sonne im Gesicht, tranken wir eine Kleinigkeit.

Dann in Sneek angekommen hatte die Marina, die wir uns eigentlich als Übernachtungsspot herausgesucht hatten, keine Plätze mehr frei. Wirklich überrascht waren wir nicht, hatten wir doch schon damit gerechnet, dass wir nicht die einzigen sein würden, die über Ostern on Tour sein würden. Dank der Park4Night App fanden wir einen richtig nett klingenden Bauernhof in der Nähe, doch leider waren die gerade erst mitten in den Vorbereitungen und hatte daher die Campingsaison noch nicht eröffnet. Glücklicherweise gab uns der Junior einen tollen Tipp, ein Hof mit Weingut gleich ums Eck. Und so landeten wir schlussendlich auf einem mega entspannten, wunderschön gelegenen Platz zwischen Weinreben, Feldern und zudem auch noch direkt an einem Seitenarm eines kleinen Kanals – Jackpot!

Das Beste daran auf einem Weingut zu stehen sind natürlich die hauseigenen Weine und in diesem Fall brachte uns der Betreiber auf Wunsch einen Flasche, samt leckerem Käsebrettchen direkt auf die Picknickdecke vor Dorphine. Hach, was für ein Luxus!

Am nächsten Tag beschlossen wir uns ein Kanu zu mieten, welche zu unserem großen Glück direkt vor der Nase unseres Bullis lagen, um damit mal die kleine Stadt Sneek zu erkunden. Bei schönstem Sonnenschein paddelten wir am späteren Vormittag, quasi direkt aus‘m Bulli ins Kanu, munter eine knappe Stunde gegen die Strömung Fluss aufwärts. Funfact, wir waren das einzige nicht-motorisierte Gefährt auf den Kanälen. Dem Anschein nach haben die Niederländer keine sonderlich große Affinität zum Paddeln?! 

Sollte uns jedoch nicht weiter stören, wir schafften es in einer knappen Stunde gegen den Strom bis ans Wassertor, legten dort an und holten uns erst einmal ein yummy Eis 😊 Auf dem Rückweg machten wir noch ein kleines Picknick mit ostergerechten Rüblikuchen und gekühlten Getränken. Was für ein schöner Tag und toller Ausflug!

Leider mussten wir dann auch am Ostermontag wieder gen Heimat aufbrechen. Zu gerne hätten wir uns noch weiter treiben lassen und mehr von den Niederlanden gesehen! Aber das steht jetzt ganz weit oben auf unserer „To Go“ Liste 😊

Da Sina bis dato noch nicht in Bremen war, legten wir dort noch einen kurzen Sichtseeing und Essenstopp ein, ehe es zurück nach Hamburg ging…

Alles in Allem ein mehr als gelungener Campingauftakt! Bald geht’s wieder los, stay tuned 😊

So geht Vanlife!

Yay! Es ist wieder soweit, nun ist bereits unser zweiter Artikel in der neuesten Clever Campen Ausgabe 02/2022 erschienen. Diesmal bekamen wir die tolle Möglichkeit über die Herausforderungen als „Paar im Vanlife“ zu berichten. Das Thema über das wir dieses Mal schreiben durften: Wie es ist über einen Zeitraum von 6 Monaten und auf so engem Bulli-Raum, ohne viele Rückzugsmöglichkeiten,zusammen zu leben! Macht das Glücklich?

Es hat uns wieder richtig viel Spaß gebracht an dem Artikel zu arbeiten und noch einmal das Erlebte Revue passieren zu lassen. Und dadieser Erfahrungsbericht auch wieder mit Fotos untermalt wurde, konnten wir auch wieder einmal unsere unzähligen, gesammelten Bilder sichten – man was haben wir nicht alles tolles erlebt! Hej, da bekommt man richtig Lust wieder auf Reisen zu gehen!

Man mag es kaum glauben, grad auch wenn man heut Morgen so aus dem Fenster in das Winterwonderland geschaut hat, aber nun startet ja bald auch die neue Reise-Saison.

Wir hoffe zudem sehr, dass diese aktuell erschreckenden und ungewissen Zeiten in der Ukraine in naher Zukunft ein dem Umständen entsprechendes „gutes“ Ende nehmen. So dass Alle und insbesondere die unmittelbar davon betroffenen Menschen einer entspanntere, fröhlichere und lebensbejahendere Zeit entgegenschauen können.

Wir freuen uns zumindest schon riesig wieder mit Dorphine, zuerst einmal mehrere kleine und dann hoffentlich auch bald wieder größereTouren zu gehen, und diese auch weiterhin mit euch zu teilen!

News und Neuigkeiten

Huiii, wie schnell doch mal wieder die Zeit vergangen ist! Jetzt geht’s auch schon mit großen Schritten auf Weihnachten und den Jahreswechsel zu. Dazu gehört in der Regel auch, dass die Camping-Outdoorsaison 2021 für die meisten beendet ist. Dennoch gibt es viele Neuigkeiten von uns zu berichten 🙂

Zunächst einmal wurde der von uns geschriebene Artikel über Rumänien, „Ab in die Walachei“, ein weiteres Mal veröffentlicht – woohoo, da haben wir uns mal wieder so richtig drüber gefreut J Wer also die erste Veröffentlichung in der Clever Campen Ausgabe verpasst hat, hätte nun die Chance bei der aktuellen Ausgabe der „Campingbusse“ das nachzuholen J Und soviel sei schon verraten, es wird auch nicht die letzte Veröffentlichung eines Artikels über unser Project VanDorphine sein – stay tuned!

Wir hatten auf dem Blog ja bereits schon einmal über unsere Businessidee, der Weg in die Selbständigkeit bis hin zur Gründung der Resfeber GmbH berichtet. Das wirklich großartige ist, dass wir in den letzten sehr arbeitsintensiven Wochen und Monaten schlussendlich einen wichtigen Meilenstein erledigen konnten. Dank der sensationellen Gestaltung und Umsetzung unserer Webdesignerin Sonja (wenn ihr mal eine Website, ein Logo oder ein Corporate Design benötigt unbedingt hier klicken: https://gestaltung-hamburg.de !) ist unsere eigene Website nun endlich am Start!

Man war das ein spannender, aufregender als auch lehrreicher Weg bis dahin! Wir hatten zwar viele Ideen, Wünsche und Vorstellungen wie das fertige Produkt sein sollte, aber was dann am Ende dabei wirklich herauskommen ist, hat unsere Erwartung noch weit übertroffen! Und auch Dank der super tollen und engen Zusammenarbeit mit und zwischen Sonja, dem mega sympathischen, kreativen und innovativem Webentwickler Sebi und uns, haben wir jeden Meilenstein mit Freude und Spannung verfolgt.

Und dann war er da, der Augenblick, als unsere Website vom Entwicklungsserver live ins www. geswitcht wurde *tusch* man, das war dann doch noch mal ein sehr besonderer Moment für uns! Endlich war es soweit, dass auch alle anderen unser „Baby“ endlich zu Gesicht bekommen konnten – YIPPIE YAY YEAH! Vielleicht habt ihr auch einmal Lust sie euch anzuschauen 😉 Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn ihr einmal auf unserer Seite vorbeischaut und uns gerne auch Feedback dazu gebt à http://www.resfeber.de

Wir hoffen ihr kommt gesund und munter durch die nächsten Zeit und den bevorstehende Winter und freuen uns, dass auch ein Jahr nach der Rückkehr aus dem Sabbatical noch immer so viele Leute unseren Blog pfleißig verfolgen. Hoffentlich werden wir im nächsten Jahr auch wieder mehr on Tour sein und darüber berichten 🙂

Hejda

Sina, Mario und die kleene Twiggy

Ein bisschen Werbung

Wie schnell die Zeit vergeht! Schwupps ist schon wieder Oktober und der Sommer wie im Flug vorbeigegangen. Wir haben die Zeit damit verbracht an unserem neuen Business zu arbeiten, schöne Ausflüge zu machen, leckeres Essen zu genießen und Zeit mit lieben Freunden zu verbringen. Herrlich!

Auch eine Tour mit Dorphine konnten wir wieder machen, diesmal zog es uns jedoch nicht in die Ferne oder in fremde Länder, stattdessen machten wir eine kleine aber feine Deutschlandtour und entdeckten schöne und muckelige lokale Campingplätze. Bei diesem Ambiente ist es gar nicht so schlimm, dass man nicht wildcampen darf!

Und unsere erste Affiliate Marketing Kooperation wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten 🙂 Ja, genau, denn die Firma Tropilex, welche ein klasse Angebot an richtig tollen handgefertigten und Fair TraideHängematten aus Südamerika in ihrem Sortiment hat,hat uns Kontaktiert und wir durften uns eine Hängematte auf ihrer Seite aussuchen – mega cool! Wir entschieden uns für die Bonaire Fire, passend zum Aufstelldach von Dorphine in Orange und Rot, und freuten uns wie Bolle als diese eintraf. Natürlich haben wir die dann auch gleich ausprobiert und unser Fazit: Design, und Liegekomfort überzeugte nicht nur uns, sondern Twiggy fands auch prima. Doppelt chillt es sich gleich noch viel besser! Solltet ihr jetzt auch Lust haben mal on Tour abzuhängen, schaut euch unbedingt mal beihttps://www.hängemattewelt.de/ und https://www.tropilex.com/de/ um!

Für uns ist die Campingsaison glücklicherweise noch nicht ganz vorbei, ein verlängertes Wochenende am 22./23. Oktober zur Offroad Messe Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen steht noch in unserem Kalender – yay! Und wer weiß, vielleicht wird es ja auch wieder ein milder Winter und es folgen noch weitere spontane Ausflüge. Wir werden berichten!

Bis dahin haben wir noch ein paar Impressionen aus unserem Campingalltag in 2021 für euch!

Es gibt große Neuigkeiten!

Puh, es gibt so viel zu erzählen, doch wo nur fangen wir am Besten an? Weit weg der Heimat hatten wir während unseres Sabbaticals viel Zeit und Ruhe, um über unsere Zukunft nachzudenken. Einmal mit Abstand zum Alltag über das Leben und die eigenen Wünsche und Träume nachzudenken war uns sehr wichtig, und genau das taten wir dann auch während unseres Trips. So kristallisierte sich heraus, dass wir beide einen gemeinsamen Wunsch, nämlich uns etwas eigenes Aufzubauen, hatten. Und so begannen wir bereits im letzten Jahr Ideen so sammeln, um diesen, unseren Traum zu verwirklichen.

Ab Januar wurde es dann konkreter, denn wir hatten eine Geschäftsidee entwickelt und machten uns mit der großartigen Hilfe der Hamburger Handelskammer dran, einen Business Plan zu erstellen. Wie das Leben so spielt, änderten wir noch ein paar konzeptionelle Dinge entlang des Weges und lernten viel aus unserer anfänglichen Naivität, ehe wir dann doch tatsächlich im Mai schlußendlich beim Notar saßen und unseren Gesellschaftervertrag unterzeichneten: Unser Baby, die Resfeber GmbH, war geboren! Woo hoo!!!

Resfeber? „Was ist das denn für ein Name?“ werdet ihr euch jetzt sicherlich fragen. Resfeber kommt, wie sollte es auch nach unglaublichen 6 Wochen in Schweden anders sein, aus dem schwedischen und kann mal ganz grob und 1:1 als „Reisefieber“ übersetzt werden, hat jedoch eigentlich eine tiefere Bedeutung, im Sinne von „Die Sehnsucht zu Reisen, das Verlangen nach Neuem und die Vorfreude auf das Fremde“. Wir haben lange nach einem passenden Namen gesucht, wussten dann aber doch recht schnell dass wir den absolut richtigen gefunden hatten, als wir uns der Bedeutung bewusst wurden. Und natürlich ist es auch eine tolle Hommage an unsere großartige Zeit in Schweden 😊

Back to Business – mit der Resfeber GmbH wollen wir anderen Großstädtern die Möglichkeit geben, ihre eigenen großen und kleinen Campingabenteuer zu bestreiten und zwar in einem 4×4 Jeep samt Dachzelt. Für uns stand recht schnell fest, dass wir gerne ein Business gründen und betreiben möchten, dass sich rund ums Thema Reisen und Campen dreht, und mit den „Jeeps with a tent for rent“ haben wir tatsächlich eine bisher kaum besetzte Nische in unserer Heimatstadt Hamburg gefunden. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den richtigen Start in 2022 auf Hochtouren, also ein bisschen Geduld ist noch nötig, bis es dann mal so richtig, richtig losgehen kann.

In den letzten Monaten hat sich aber auch schon eine Menge getan! Mitunter haben wir Dank der super Unterstützung von einer langjährigen Bekannten und Freundin aus Marios Jugendzeiten, Sonja, ein mega cooles und tolles Logo, exakt nach unserer Vorstellung, designed bekommen – eine unbedingte Empfehlung, wenn ihr mal ein Logo oder Webdesign benötigt (gestaltet [in hamburg])! Und auch die erste Teaser Website ist bereits online: http://www.resfeber.de 😊 Es gibt so viele weitere tolle Menschen die uns in den letzten Monaten durch tatkräftige Unterstützung geholfen und unterstützt haben, und eigentlich bräuchte es noch einen weiteren, separaten Blogbeitrag, um euch alle gebührend zu feiern und zu erwähnen!!! Ganz lieben Dank an Klaus, unserem Nachbarn mit seiner Firma West Wind Werbung, für die diversen Folierung und Beflockungsarbeiten und, dass wir immer auch selbst Hand anlegen und selbst ausprobieren durften. An Axel, der richtig Bock hat, an einem Kofferaum-Küchenkonzept für den Jeep mit uns zu basteln und immer mit guten Ideen und Ratschlägen parat steht. Annika, danke, danke, danke für deine ganze Hilfe und Unterstützung bei der Küchenbox! Das hat mega Spaß gemacht und bleibt hoffentlich nicht unser letztes gemeinsames Projekt 😊 Danke auch an alle Freunde und Bekannte die mit guten Tipps und Ideen geholfen haben, unser Konzept abzurunden. Und auch noch einen großen Dank an unseren lieben, guten Freund Marco, der für uns erste super tolle Fotos für die Website gemacht hat und noch weitere folgen werden.

Für die ersten Fotos ging es nämlich ein Wochenende auf einen Campingplatz direkt an der Elbe, mit Dorphine und dem Jeep inkl. des Dachzelts. Hach, wie schön mal wieder etwas Campingluft zu schnuppern, und auch wenn die Arbeit an diesem Wochenende im Vordergrund stand, blieb genügend Zeit um das Camperleben in vollen Zügen zu genießen und dennoch so viele prima Fotos in den Kasten zu bekommen. Die ein oder andere Hopfenlimo durfte natürlich auch nicht fehlen, wobei Marco sich als richtiger „Day Drinking Pro Bro“ herausgestellt hat 😊 Echt ein super gelungenes und produktives Wochenende und das Fazit von Marco nachdem wir wieder in Hamburg angekommen waren? „Und wann geht’s wieder los?!“ Wir könnten auch schon wieder Marco, bis bald! 😊

Es gibt noch viel zu tun, ehe die Resfeber GmbH dann vollends an den Markt gehen kann, aber wir haben mega Bock auf diese neue, spannende Herausforderung! Stay tuned!

Splish Splash

Von Ratzeburg aus ging es weiter gen Norden… hach wie herrlich mal wieder mit Dorphine über Landstraßen und entlang schattiger Alleen zu cruisen. Unser erster Zwischenstopp war die idyllisch an einem See gelegene Fischerei und Räucherei Lasner inkl. Aussengastronomie in Ascheberg (übrigens auch ein schönes Ausflugsziel). Wir gönnten uns ein sehr leckeres Fischbrötchen und entschieden spontan auch noch frischen Fisch zum grillen mitzunehmen. Die Goldforelle weckte unsere Neugierde und wir fragten danach. Die freundliche Verkäuferin verwies uns auf die Hütte am Wasser und schickte den Fischer zu uns. Bei einer kurzen Fischlehre lernten wir nun auch den Unterschied zwischen einer Goldforelle und einer Regenbogenforelle, ehe uns der Fischer zwei noch lebende Exemplare aus dem Becken im See holte – zaack einen übergezog – und für uns ausnahm. Hammer, das versprach ein leckeres Abendessen zu werden ☺️

Danach ging es weiter auf einen nahegelegenen Campingplatz, der auch einen direkten Zugang zum Laaker See hatte. Das war doch die Gelegenheit um zum ersten Mal auf der Tour unseren neuen SUP Boards auszupacken und einen Sun-Downer vor dem Abendessen zu machen. Gesagt, getan! Nachdem wir die Boards aufgepumpt hatten stachen wir zu dritt in See. Hach wie herrlich! Der See entpuppte sich als spitzen SUP Gebiet, mit vielen kleinen Inseln und nur ganz wenigen anderen Wassersportlern. Dazu die langsam untergehende Sonne am Horizont 😍

Auf dem Rückweg, kurz vor dem Anlegen, wurde Twiggy schließlich etwas ungeduldig, und hatte keine Lust mehr nur auf der faulen Haut zu liegen. Immer wieder ging sie zum Rand des Boardes und betrachtete das Wasser. Und so kam es wie es kommen musste und die sonst eigentlich eher Wasser meidende Twiggy eröffnete ungewollt die Badesaison als sie hinein plumpste. Natürlich sprang Mario gleich hinterher, doch Twiggy hatte einen Vorsprung und schwamm schnurstracks aufs Ufer zu. Die beiden lieferten sich ein kurzes aber erbittertes Wettrennen, bis Mario die Kleine wieder eingefangen hatte und zurück zum Board brachte. Eieiei… glücklicherweise war sowohl die Wasser- als auch die Lufttemperatur bereits sehr angenehm und so trockneten beide schnell auf dem letzten Stück zurück zum Campingplatz.

Zurück bei Dorphine nutzte Twiggy die SUP Boards als Sonnenliege, während wir uns an die Zubereitung des Abendessen machten. Fun fact, wir hatten den Grillaufsatz für den Gasgrill zwar immer mit an Board, haben ihn aber noch nie genutzt, das sollte sich heute Abend aber ändern! Fleißig schnippelten wir unter den wachsamen Augen Twiggys das Gemüse für eine leckere Feta Grillschale und bereiteten die Goldforelle vor.

Hach, was für ein Festschmaus! Der Fisch nur ein wenig Salz, Pfeffer und mit etwas Butter im Bauch, in Alufolie eingewickelt, wurde auf dem Grill perfekt! Und auch das Gemüse konnte sich echt sehen und schmecken lassen. Echt cool dieser Grillaufsatz 😋 Beim Sonnenuntergang genossen wir das leckere Essen und den peacigen Platz, wie schön war es doch wieder on Tour zu sein! Abschließender fun fact, als wir den Platz angefahren haben und Sina an der Rezeption die Formalien erledigt hat, wurden wir gefragt, ob wir denn zu dem T3 Treffen gehören würden, für welches die Leute ab Mittwoch anreisen würden…Zufälle gibt‘s, da wir aber nur einen Übernachtung gemacht haben, haben wir davon nichts mehr mitbekommen 🙂

On the Road again

Yiepiehh – es geht endlich wieder los, Dorphine und wir sind startklar für neue, kleine Abenteuer! Aber wohin? Die Ostseeküste von Meck Pomm und dann weiter nach Polen schien ein guter Plan zu sein, jedoch fanden wir kurz vor Abfahrt heraus, dass Meck Pomm weiterhin für Camper aus anderen Bundesländern gesperrt ist….Hmm… also vielleicht in den Harz? Mit dieser groben Idee machten wir uns also Freitagnachmittag auf und stellten bereits nach kurzer Zeit fest, dass auch Niedersachsen noch nicht so tolerant in Sachen Camping war, wie wir es annahmen. Tja, so ist das halt manchmal, wenn man sich treiben lassen möchte. So fuhren wir erst einmal zurück über die Elbe nach Schleswig Holstein und fanden in der Nähe von Lauenburg doch noch einen netten Stellplatz – hach wie schön war das Gefühl, mal wieder mit Dorphine on Tour zu sein ☺️ Leider klappte nicht gleich alles auf Anhieb wie gedacht, denn beim Einbau der Boardbatterie am Morgen war es zu einem Kurzschluss gekommen, der, wie sich nun herausstellte, die Boardelektronik lahmgelegt hatte… argh. Und beim Nudelkochen mit neuem, einfachen Kartuschenkocher schaffte Sina es, diesen zum Einstand in Flammen zu setzen. Dank Marios schneller Reaktion landete der brennende Kocher auf dem Rasen neben Dorphine, was auch das Feuer losch….Oh Boy. Die Stichflamme war nach kurzem Check auf einen Bedienungsfehler zurückzuführen und keine Minute später kochte erfolgreich das Nudelwasser.

Ein Blick auf die Wetterkarte am nächsten morgen, lies uns den Plan, Richtung Harz zu fahren, schnell wieder ad Acta legen. Also doch lieber im Norden bleiben und ein Ziel war auch schnell gefunden, der Naturcampingplatz am Ratzeburger See. Bei schönsten Wetter rollten wir ein paar Stunden später auf dessen Gelände und ergatterten glücklicherweise auch noch einen herrlichen Platz. Ach wie schön! Beim erkunden der Umgebung entdeckten wir ein Hofcafe und genossen dort zum ersten Mal seit Monaten die Aussengastro in Form von Kaffee und Kuchen. Gut gestärkt nahm Mario sich danach dem Problem mit der Boardelektronik an und fand nach kurzem Suchen die durchgekohlte Sicherung unterm Fahrersitz – yay! Kurz noch eine Ersatzsicherung eingebaut und schon lief alles wieder wie es sollte 😃

Der Platz erwies sich als mega chillig und wir entschieden einen weiteren Tag dranzuhängen. Da wir die Klappräder für unsere Kurztrip zuhause ließen, machten wir uns am nächsten Morgen zu Fuß in Richtung Ratzeburg auf. Entlang des Ratzeburger Sees führte uns ein wunderschöner Wanderweg nach nur wenigen Kilometern in das kleine Städtchen. Wir waren nicht die einzigen, die sich Ratzeburg an diesem sommerlichen Sonntag als Ausflugsziel ausgesucht hatten, überall waren Ausflügler und na klar viele Moppedfahrer – hach wie schön es doch war nach der langen Corona Zeit mal wieder entspannte und bestens gelaunte Menschen bei einem Sonntagsausflug beobachten zu können.

Zurück beim Campingplatz und mit 15km Wanderung in den Füßen, beschlossen wir die lokale Gaststätte zu checken und holten uns zwei wirklich mega leckere Pizzen „to go“. Herrlich, wie schön ist es doch mal wieder on Tour zu sein ☺️

Clever Campen featuring ProjectVanDorphine

Yiepiehhh! Der von uns geschriebene Artikel in der Zeitschrift Clever Campen ist nun erschienen 🙂 Stolz wie Bolle wollen wir euch diese News natürlich nicht vorenthalten! Unter dem Titel „Abenteuer Rumänien – Ab in die Walachei“ haben wir unsere Erfahrungen in Rumänien für das Magazin zusammen gefasst und zusammen mit vielen schönen Bildern kann man diese nun in der gerade erschienenen Ausgabe nachlesen. Also worauf wartet ihr noch? Ab zum nächsten Kiosk 😛

The Real Van-Life

Ein Blick hinter die Kulissen eines Van-Life Sabbaticals und einige Antworten auf Fragen, die uns seit unserer Rückkehr immer wieder gestellt werden.

War euch denn gar nicht kalt im Bus?

Wir werden oft darauf angesprochen, dass es einem auf so manch einem Bild aus Skandinavien schon beim Zugucken kalt wurde. Ob uns denn gar nicht kalt gewesen sei? Aber ehe wir auf die Frage eingehen, erst noch einmal kurz zurück zum Anfang, denn eigentlich hatten wir ja geplant den März im bereits wärmeren Süden, genau genommen in Peleponnes, zu verbringen. Da wir für die Tour gen Griechenland durchaus auch mit kühleren Temperaturen in der Nacht gerechnet hatten, begleitete uns von Anbeginn der „Heiße Dieter“, ein mobiler, mit Gas betriebenen, Heizstrahler. Aber um nördliche Breitengrade, den Polarkreis und Temperaturen unterhalb 0 Grad haben wir uns da noch keine Gedanken gemacht. Demzufolge waren wir auch nur mit einer relativ dünnen, 1,40m x 2m, Sommerdecke ausgestattet. Als uns dann diverse Corona bedingten Grenzschließungen einen Strich durch die angestrebte Reiseroute machte und wir schlussendlich erst einmal nach Schweden aufbrachen, war es zwar deutlich kühler als eigentlich „geplant“, jedoch machte unsere Euphorie, Vorfreude und der „Heiße Dieter“ das ganz locker wett. Nach ein paar Wochen und nur noch wenigen Plusgraden gönnten wir uns schließlich doch auch eine dicke, muckelige Decke – hach was war das herrlich! Und damit war dann vorerst einmal der „Heiße Dieter“ quasi arbeitslos.

Richtig kalt wurde es dann gegen Ende der Reise noch einmal in Nord-Finnland und Norwegen, mit Minusgraden draußen und Sage und Schreibe nur noch 0 Grad morgens im Bus….brrr, wie ungemütlich, werden sicherlich so einige von euch jetzt denken. Jedoch härtet man auf so einer Tour doch auch ziemlich ab und der „Heiße Dieter“ wurde nur, zum akuten schnell mal aufwärmen, 2-3 erneut aus der Arbeitslosigkeit geholt. Einzig dass aufstehen am Morgen, wenn man unter der muckeligen, dicken und warmhaltenden Decke lag und seinen Atem in kleinen Wölkchen sehen konnte, hat teilweise etwas Überwindung gekostet. Aber nach ein paar Minuten Bewegung, es galt nämlich erst einmal die Feuchtigkeit aus Dorphine zu bekommen, und mit der richtigen Kleidung, ist das auch alles nur halb so wild.

Wurde es im Bus ohne Klimaanlage nicht zu heiß?

Neee 🙂 Während der Fahrt hatten wir immer die Fenster runtergekurbelt und genossen den frischen Fahrtwind beim Cruisen, eine Klimaanlage haben wir nicht ein einziges Mal vermisst. Und auch bei den heißen Temperaturen in Bulgarien war es meist dank einer frischen Meeresbriese, den Lüftungseinsätzen für die Fenster und Dorphines Hub-Dach samt Fenstern eigentlich nicht wirklich stickig oder zu heiß Nachts.

Die Sache mit dem Bettzeug

Morgens das Bett wieder umzubauen und das Bettzeug ordentlich durchzulüften hat sich zu einem allmorgendlichen Ritual für uns entwickelt… welches um das ein oder andere Mal auch mal etwas eskaliert ist :)…wir haben da mal etwas für euch festgehalten, schaut am besten einmal rein 🙂 :

Duschen und Sanitär beim Wildcampen

Bei längerem Wildcamping am Stück kam in den Sommermonaten früher oder später unsere Outdoor-Dusche zum Einsatz. Da wir mit der simplen Solar-Dusche (schwarzer PVC Beutel mit Schlauch und Duschkopf) irgendwie nicht so happy waren, fuhr seit Bulgarien dieser riesige Wasserkanister mit. Um zu Duschen überschütteten wir uns damit abwechselnd mit Wasser. Bei gutem Wetter glich das Duschen damit einer Wasserschlacht, bei kühlen dann eher der Ice-Bucket Challenge 😆

Als es dann wieder kälter wurde haben wir auch immer gerne mal Campingplätze nur zum Duschen angefahren oder auch in Schwimmbädern die Duschen genutzt. Mit Abstand am einfachsten war es übrigens in Estland eine Dusche für Wildcamper zu finden, da diese dort sogar auf Straßenschildern ausgewiesen wurden, am schwersten gestaltete sich die Suche dagegen in Finnland für uns. Teilt sehr gerne auch eure Tipps und Tricks rund ums Thema Duschen beim Vanlife mit uns!

Und wo wir gerade beim Wildcampen sind, das Zähneputzen unter freiem Himmel ist natürlich auch ein fester Bestandteil dessen. Auch hier ist das Wetter, aber auch die vor Ort herrschende Mückendichte entscheidend 🙂

Unterwegs Wäsche waschen

So ca. alle 3-4 Wochen neigten sich unser „frische“ oder besser gesagt „das ist doch noch gut :)“ Klamotten Bestand so langsam zur Neige und der Bedarf mal wieder zu waschen wurde größer. Oftmals war das ein Zeichen, doch mal wieder einen Campingplatz oder auch Hafen anzusteuern. Einzig in Estland wollten wir keine Wildcampingnacht Einbußen und sind deswegen in einem Waschcenter gelandet 🙂

Oftmals werden wir auch gefragt, wie wir denn alles mitbekommen haben und dass Dorphine ja ein wahres Platzwunder sein muss. Ja in der Tat, das ist sie 🙂 Aber wir haben uns auch mega auf’s Wesentliche reduziert und wirklich versucht auch wirklich nur das Notwendigste mitzunehmen.

Frisches Wasser

Ca. alle 7-10 Tage mussten wir auch wieder unseren Frischwassertank (satte 15l Inhalt 🙂 ja, auch hier haben wir uns sensationell reduzieren können )auffüllen, welches zugegebener Maßen wenn man wie wir viel wildcampt hat, auch durchaus spannend werden kann. Richtig super hat dieses in Rumänien und Bulgarien geklappt, da dort viele Häuser noch keinen Wasseranschluss haben, gibt es zahlreiche Brunnen und Quellen an denen die Einheimischen ihr frisches Wasser holen – ideal für Wildcamper und eine topp Wasserqualität! Am beschwerlichsten hat sich die Suche in den baltischen Ländern gestaltet. Zwar gibt es dort auch Brunnen, aber das Grundwasser hat meist einen üblen, fauligen Geruch und es wird sehr stark abgeraten dieses zum Kochen oder ähnlichem zu benutzen. Und so sind wir gezwungenermaßen dann auf Wasser aus dem Supermarkt umgestiegen.

Abwasch und Haushalt on Tour

Wo wir gerade beim Wasser sind, auch wenn wir noch so sparsam und spartanisch mit Geschirr umgegangen, früher oder später mussten wir natürlich auch irgendwie mal den Abwasch erledigen. Ohne Campingplatz hieß dies oftmals Wasser aus einem Brunnen oder See holen, eventuell kurz aufkochen und dann ran an den Schmutz. Einzig in Norwegen gab es an vielen Rastplätzen extra Heißwasser Speicher, Luxus pur 🙂 hinzugefügt sei an dieser Stelle, dass wir selbstverständlich immer nur rein biologisch abbaubares und somit umweltfreundliches Spüli verwendet haben.

Der Abwasch ist jedoch nicht das einzige Haushalts „To Do“ wenn man so auf Reisen ist, wie wir es waren. Zweimal täglich musste das Bett auf- bzw. abgebaut werden, wofür naturgemäß auf engem Bulli Raum auch vieles hin und her geräumt werden musste. Ausfegen, Dinge verstauen, die Feuchtigkeit in den kälteren Regionen wieder aus dem Wagen bekommen, und die Schränke nach jedem Einkauf wieder neu zu sortieren gehören auch zu einem Vanlife Haushalt. Also eigentlich gibt es genau wie Zuhause immer etwas zu tun 🙂 …und da gehört auch mal ein kleiner Wasserschaden eines ausgelaufen Kanisters dazu, der dann bei herauskommender Sonne getrocknet wurde 🙂

Die Camping Küche

Wir haben auf der Tour größtenteils selbst gekocht und dies trotz der damit verbunden Einschränkungen auch immer mit viel Freude und sehr gern getan. Einzig die Probleme mit unserem doch etwas zickigem Gaskocher, haben unsere Kocheuphorie gegen Ende der Reise etwas getrübt. Ja, auch Wintergas brennt bei Minustemperaturen nicht gut und leider sind auch die Gasleitungen des Kochers nach einer gewissen Zeit verunreinigt, und haben uns das Leben damit etwas schwer gemacht. Da hat irgendwann auch das durchpusten mit Druckluft an der Tankstelle nur mehr wenig geholfen.

Auf unserem Speiseplan standen je nach Land und Region sehr unterschiedliche Dinge. In Schweden haben wir uns sehr gerne Grüne oder Rote Curry’s gekocht, da hier regionales nicht sonderlich vertreten war und dafür die TK in den Supermärkten aber tippitoppi für Veggies ausgestattet sind. In Rumänien nutzten wir dafür umso mehr das mega leckere Gemüse, insbesondere die Tomaten von Straßenstände für Salate oder Bruschetta – soooo yummy! Zum Frühstück gab es überwiegend Haferflocken/Müsli und Früchte und als Snack zwischendurch gerne Sandwiches oder selbstgerollte Wraps auf die Hand. Und natürlich durfte auch das ultimative Camperessen nicht auf unserer Speisekarte fehlen: Pasta in allen Variationen…und die können so unzählig sein:)

Fun Fact: Meistens haben wir gleich für zwei Tage gekocht und dann in den kühleren Regionen den Topf über Nacht draußen auf Paulchen, unserem Heckträger, geparkt. Und es passierte ums ein oder andere Mal, dass wir den nur lose zwischen die Fahrräder geklemmten Topf, dort dann auch vergaßen… und so traten wir die ein oder andere Fahrt mit einem Kochtopf am Heck an und fuhren ihn auch kilometerweit spazieren. Aber glücklicherweise ist er nie runtergefallen 🙂

Wifi – Auf der Suche nach einer Connection

Vor der Tour hatten wir überlegt uns in den einzelnen Ländern vielleicht Sim Karten fürs Handy zu holen um surfen zu können, letztendlich haben wir es aber nie gemacht, weil wir gemerkt hatten, wie schön es eigentlich ist, auch mal nicht ständig erreichbar zu sein…Yay, unsere erste und positive digital Detoxin Erfahrung 🙂 Und obwohl wir den Blog beinahe täglich geschrieben haben (wofür wir jedoch nicht online sein mussten), gab es dann immer auch eine Möglichkeit, wenigsten nur für ein paar Minuten irgendwo online gehen zu können, um diesen dann kurz hochzuladen. Ob an Tankstellen, Fast Food Restaurants, Cafe’s oder auch einfach Supermärkten, irgendwie kommt man eigentlich immer in ein freies und nutzbares Netz. Gerade in den Baltischen und Skandinavischen Länder war es nie ein Problem den bereits zuvor geschriebenen Blog hochzuladen.

Was war frustrierend?

Am meisten tatsächlich schlechtes Wetter in Form von Regen. Denn nasse Klamotten in einem relativ kleinen Bus, wie Dorphine nun mal ist, wieder trocken zu bekommen, ist gar nicht so easy, vor allem wenn man die daraus noch zusätzlich entstehende Luftfeuchtigkeit im Wagen bedenkt. Prasselnder Regen auf Dorphine’s Dach in der Nacht ist dagegen sehr gemütlich, und auch ein verregneter Nachmittag hat uns überhaupt nicht gestört, aber tagelanger Regen muss wirklich nicht sein… Umso besser, dass wir den großen Luxus hatten unsere Route auch vom Wetter abhängig gestalten zu können und so auch mal Umwege gemacht haben, um einem Regengebiet auszuweichen. Und wir hatten tatsächlich maximal nur an sehr wenigen aufeinanderfolgenden, und dann nur über 2 Tage, in gesamt 6 Monate on Tour, mal Regen gehabt, wie geil ist das denn bitte?!

Was habt ihr besonders genossen?

Das ist eine wirklich lange Liste 🙂 Allem voran natürlich die Freiheit, einfach in den Tag hinein leben zu können und das zu tun und zu machen, wozu wir Lust und Laune hatten. Keine Termine oder Verpflichtungen zu haben, sich auch einfach treiben lassen zu können, ohne Agenda oder To Do’s. Die ganzen tollen Orte und Begegnungen die wir während unserer Reise hatten und auch der Luxus, jeden Tag woanders aufzuwachen und sein zu dürfen, war ebenfalls unbeschreiblich schön. Und selbstverständlich auch Dorphine, unser kleines, mobiles Zuhause! Wir haben uns pudelwohl in und mit ihr gefühlt und vermissen das Umherreisen mit ihr bereits sehr. Aber ganz bald werden hoffentlich auch die Reisebeschränkungen wieder Geschichte sein und wir können zu neuen kleinen und hoffentlich auch wieder großen Abenteuern aufbrechen!

Unser erstes eBook ist Online

Ein Frohes Neues Jahr! Wir hoffen ihr seid alle super in das neue Jahr gekommen und wünschen euch alles Gute für 2021!

Wir waren die letzten Tage fleißig und haben nicht nur an unserem ersten eBook , „Camperspass in Estland“, gearbeitet, sondern es auch fertiggestellt 🙂 In diesem haben wir noch einmal unsere gesamte Estland Route inkl. der Koordinaten für Wildcampingspots, Hikes und leckeren Restaurants gesammelt als auch ein wenig mit Bildern unterlegt. Das Buch ist für alle gedacht, die planen mit einem Van oder kleinen Wohnmobil das schöne, spannende und abwechslungsreiche Estland zu bereisen, dabei aber gerne auch auf kommerzielle Campingplätze verzichten möchten. Es hat absolut nicht den Anspruch und soll auch kein weiterer Standard Reiseführer sein, Nein, wir haben hier praktikable Tipps aus unseren Erfahrungen für eine Rundreise durch Estland und die Erkundung von Tallinn zusammengetragen.

Erhältlich ist das Buch in allen gängigen eBook Stores oder auch hier:

Als PDF Download hier erhältlich

Also, wer Estland dieses Jahr auf seiner Reiseliste hat, sich jedoch den Aufwand und die Zeit sparen möchte Routen und Spots selbst herauszusuchen, dem legen wir dieses eBook sehr ans Herz!