Tag 2: Finde den Unterschied

Ja, wir sind die Außenseiter hier in Schweden mit unserer Nationalität. Als Touristen sieht man sonst nämlich zur Zeit nur „einheimische“. Die dritte Nacht und wie ihr sehen könnt; Schietwetter. Macht aber nichts, Dorphine ist dank unseres „heißen Dieters“, dem Heater, muckelig warm und suuuper gemütlich wenn der Regen aufs Dach prasselt.

Gestern sind wir kreuz und quer von Malmö bis Halmstad gekurvt und dabei an entlegene Orte gekommen, das Motto der Navigation lautet schließlich: Fern ab der großen Straßen das Land erkunden. So haben wir an einem herrlichen See mitten im Nirgendwo eine Kaffeepause eingelegt, jagten mit Dorphine über einen befahrbaren Strand und sind Serpentinen ähnliche Straßen gecruised. Nach mehreren Campingplätzen fanden wir dann auch noch einen der unseren Vorstellungen entsprach: Fernab, an einem kleinen muckeligen Hafen und ehrlich.

In Schweden zu sein ist wie eine Zeitreise gemacht zu haben, zurück in die Zeit vor Corona, ohne persönliche Einschränkungen und den gruseligen Gesichtsmasken. Es war so schön, nach einem herrlichen Strandspaziergang im kühlen Sturm, mal wieder in einem kleinen niedlichen Café mitten in dem beschaubeschaulichen Örtchen Falkenberg, ein Heißgetränk mit lecker Waffeln ohne jeglichen Auflagen zu sich nehmen zu können – leider geil 😀

Tag 1: Wo ein Wille, da auch ein Weg!

Wir haben schon fast nicht mehr dran geglaubt, aber es geht eeeeendlich los!!! Satte 6 Wochen später als geplant und nun aber den aller nördlichsten Teil Griechenlands – Ja genau, das ist nämlich Schweden 😀 …. Attacke wir kommen! Ja, tatsächlich darf man als Tourist aus einem EU Land noch nach Schweden einreisen, und dank der Fährverbindung ab Deutschland muss man ja auch nicht Dänemark passieren. Heißt also endlich raus aus Hamburg und rein ins Abenteuer.

Ab Travemünde ging es in schnellen 7 Stunden nach Trelleborg und die Fähre gehörte uns gefühlt fast alleine. Einzig ein paar LKW-Fahrer, 2-3 PKW‘s und zwei weitere Wohnmobile machten den selben Trip. Herrlich angenehmes Reisen, wenn man die gesamte Lounge des Schiffes praktisch für sich hat. Auch herrlich sind die zollfreien Hopfenlimo-Preise im Bord Shop, also nochmal ordentlich zugeschlagen 🙂

Ihr fragt euch vielleicht, wie wir das noch alles in Dorphine unterbringen wollen, aber dank ihrer „neuen“ schniecken Dachbox ist das kein Problem. Da Schweden ja nun mal der nördlichste Teil Griechenlands ist und man etwas mehr einpacken muss, um für alle klimatischen Eventualitäten gewappnet zu sein, haben wir uns sehr kurzfristig entschieden doch noch für mehr Stauraum zu sorgen und noch flink ne Box bei Ebay Kleinanzeigen erstanden.

Aber auch ohne dir Dachbox ist Dorphine ein klitze kleines Platzwunder. Wir haben alles relativ gut unter bekommen und das will schon etwas heißen. Schließlich haben wir nicht nur die Standard Camping Ausrüstung dabei, sondern auch noch Twiggy‘s Futter für die nächsten sechs Monate! Und weil Schweden neunmal ein Angler Paradies ist, sind jetzt auch zwei Ruten samt Zubehör im Gepäck, also ihr Hechte und was sonst noch so da draußen schwimmt – „aufgepasst“! 🙂

Nun aber zurück zu Schweden. Um kurz vor elf Uhr Abends kamen wir in Trelleborg an, und da wir dir Dachbox bei der Fährbuchung noch nicht auf dem Plan hatten und nicht extra zahlen wollten war unser erster Stopp ein relativ gut beleuchteter Parkplatz: Fahrräder abbauen, Dachbox hinten rausholen, ausräumen und auf Dorphine‘s Dach sicher verschrauben – und dann das ganze wieder rückwärts.

Um Mitternacht war die „Aktion Dachbox“ anbringen vollbracht und wir machten uns auf in Richtung Westküste. Etwas nördlich von Malmö fanden wir dann die für uns perfekte Übernachtungsmöglichkeit für die erste Nacht: Ein Parkplatz an der Ostsee mit Ausblick auf die Öresundbrücke und einem kleinen, sehr simplen Toilettenhäuschen- herrlich!

Dorphines final Check

Da sind wir wieder! Eine weitere Woche ist rum und es hat sich doch auch so wieder einiges getan, zumindest was Dorphine angeht. Zuerst stand wie schon erwähnt der Getriebeölwechsel an, welcher ja nach +/- 1000 km Laufleistung nach dem Einbau gemacht werden sollte. Dafür ging es dann am Dienstag mal wieder in die Lieblingswerkstatt um die Ecke zack auf die Hebebühne.

An der magnetischen Schraube des Auslassventils kann man schön die Metallsplitter erkennen, die durch den Abrieb in den letzten 1000 km entstanden sind. Das sieht doch gar nicht so schlecht aus – yay!

Es folgten noch weitere kleinere Arbeiten: Ausbau und Reparatur des Zigarettenanzünders im Armaturenbrett, Ein- und Anbringen der Kühlbox und des Feuerlöschers, na klar das Paulchen wieder an die Heckklappe anbringen – jaaa den Klappradtest hat er auch Stand gehalten – die Dachträgerhalter perfekt in Fahrzeugfarbe lackieren – und dann noch ein zweites Mal weil Sina einer von der Leiter gefallen ist 🙄

Ihr ahnt es sicherlich schon, wir sind aber sowas vom im Endspurt angekommen!

Am Freitag wurde es dann noch einmal spannend. Da ja eh im Juni der nächste HU Termin anstehen würde, wir dennoch weiterhin zu jeder Zeit auch für einen längeren Zeit Reise bereit sein möchten, war es Dank eines kurzen Besuches zum kleinen Plausch, bei dem Lieblings-GTÜ Prüfers Toddy, mega spontan möglich, Dorphine zur Hauptuntersuchung vorstellig zu machen – also quasi von jetzt auf gleich – BÄÄÄMM 🙂

Mario musste und durfte sich dann auch gleich als ambitionierter Hobby Prüfer Anwärter mit einbringen. Und wie immer wirklich viel lehrreiches dazugelernt…und noch 2 Wochen und ich mache meine Prüfung zum Assistenten 🙂

Und nach intensivem Inspizieren, Prüfen, Testen und nebenbei noch tollen und wertvollen Gesprächen- da is das Ding 🙂 YIIPPIIEH YAY -Daaaanke Tooddyyyy

Wir bekamen jedoch auch noch ein paar Hausaufgaben auf; eine Verbindungsmuffe des Kühlwasserschlauchsystems sitzt nicht mehr so ganz an Ort und Stelle, da sollten wir bestenfalls noch mal ran und in Sachen Korrosionsschutz geht hier und da im Unterbodenbereich auch noch was.

Also ab unter den Bus und mit der Drahtbürste dem Rost den Gar aus machen. Ob Achsschenkel, Träger, Holme oder Lenker der Karosserie, so ziemlich alles wurde bearbeitet und danach ordentlich mit Fluid Film konserviert – daran hat der Rost erstmal ne Weile zu knappern. Und Dank Paparazzi Axel gibt es auch ein Aktion-Shot von uns unterm Bus.

Twiggy war natürlich auch wie immer mit von der Partie und hat den anstrengenden Job der Bauleitung und Überwachung übernommen -puh! Aber mit der richtigen Mische läuft das doch 🙂

Der Spargel Abstecher

Frohe Ostern! Genießt ihr auch das herrliche Wetter? Wir werden gleich wieder einen schönen, langen Spaziergang machen und ein leckeres Eis unterwegs verspEISen 🙂

Am Grün Donnerstag haben wir uns auf die Suche nach frischem und bezahlbaren Spargel gemacht, da die Preise in Hamburg astronomische Ausmasse angenommen haben…14,50 für nen Pfund…die Spinnen! Und da Schleswig Holstein zur Zeit ja das verbotene Ländle für uns Hamburger ist, hat es uns schon,wieder nach Niedersachsen verschlagen. Genauer gesagt in das kleine Dorf Neetze, denn dort gibt es einen netten Spargelhof mit viel humaneren Preisen …14,50 für nen Kilo und dazu noch ganz frisch gestochen! Und nach dem Schälen mit der Maschine wurde sogar noch per Hand nachgeschält – das freut doch und welch ein Service!

Und übrigens für alle die es noch nicht wussten, es gibt noch keine Deutschen Freiland Erdbeeren…Ja, Ja, wir naiven Stadtkinder mal wieder.

Unweit von Neetze entfernt fließt auch schon die Elbe. Und mit dem beschaulichen Örtchen Lauenburg und seinen Fachwerkhäusern im Hintergrund ein perfekter Ort um mal wieder die GoPro rauszuholen – vielen Dank nochmals an Steffi und Garlef für dieses tolle Geschenk!

Danach ging es dann auf der anderen Elbseite (und Ja, wir mussten dann tatsächlich auch ein Stück durch das verbotene Land, oh was sind wir doch für Gesetzlose 🙂 zurück gen Hamburg – das war mit Sicherheit nicht unsere letzte Spargel Tour, wenn wir nicht langsam auch weiter rauskommen sollten.

Und es gibt noch einen Grund zur Freude, auf der Tour haben wir einen Meilenstein erreicht: Die 1000 km mit dem „neuen“ Getriebe sind geschafft! Sprich Dorphine kann dann Anfang der nächsten Woche den erforderlichen Getriebeölwechsel bekommen, den wir sonst auf unserer Route hätten machen lassen… dann sind wir aber auch sowas von bereit für die große Fahrt – ATTACKEEEE 🙂

Botanik, Soul Kitchen, Industrie- und Hafencharme

Unser zweiter Tagesausflug hat uns, da wir noch eine Abholung von der Veddel machten, spontan nach Wilhelmsburg verschlagen. So nah und gefühlt doch ein bisschen als wenn man eine fremde Stadt erkundet.

Zuerst haben wir uns über das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau treiben lassen. Schon cool was damals alles für die Ausstellung gebaut wurde und wie dies heute genutzt wird. Auf jeden Fall mal einen Spaziergang wert! Vor allem in Corona Zeiten, denn auch hier war es überraschend leer.

Na klar ist gemütliches Einkehren in diesen Zeiten nicht möglich, aber wir stellen jedes Mal erneut fest, wie schwierig es ist, überhaupt nur an eine kühle Erfrischung unterwegs zu kommen. Bleibt meist nur die nächste Tanke. Glücklicherweise haben die ja auch meist ein gutes Sortiment an Hopfenlimo’s 🙂

Nachdem wir das moderne Wilhelmsburg ja schon gecheckt hatten, wollten wir natürlich auch noch das ursprüngliche sehen. Man muss ja sagen ein echt ein schöner und vielseitiger Stadtteil.

Für alle Filmfans unter euch, wir haben na klar auch das Soul Kitchen Gebäude angefahren und siehe da, es steht noch! Aber von der angekündigten Sanierung und Wiedereröffnung fehlt jede Spur, ist schon eher ne Ruine mit coolem Flair.

Danach ging es weiter nach Steinwerder, bisschen Hafenluft schnuppern und Dorphine abknipsen.

Was sagt ihr zu ihrem neuen Dachaufbau im Elphi Style? Steht ihr doch super, oder? 🙂

…auf den Spuren des Jacobswegs

Erst einmal vielen Dank für die super tollen Ausflugstipps! Wir werden auf jeden Fall berichten 🙂

Unsere erste Tour ins Hamburger Umland hat uns gestern in die Lüneburger Heide verschlagen, wo für uns überraschenderweise auch eine Etappe des Jacobswegs ist – hättet ihr es gewusst, dass dieser auch hier im hohen Norden zu finden ist?! Und wieder bei schönstem Wetter sind wir einen kleinen Teil des Heidschnuckenwegs entlang spaziert – herrrrlich!

Außer zahlreichen Ziegen und Heidschnucken sind wir auch nicht wirklich vielen anderen 2 oder 4-Beinern begegnet, trotz Ferien…wie kommt`s wohl… 🙂

Eine besondere Begegnung hatten wir dann noch im Zentrum von Schneverdingen. Während Sina Kuchen für ein Kaffeekränzen suchte, welches wir spontan mit einem lieben Kollegen und dessen Frau in die Wege geleitet hatten, wartete Mario im Bulli.

Plötzlich tauchte ein Mann am Fahrerfenster auf, der erste Gedanke: Der möchte einen bestimmt darauf hinweisen, dass man a) hier nicht stehen dürfe, oder b) hat das Auswärtige Kennzeichen erspäht und möchte uns belehren, dass in Corona Zeiten keine Ausflüge über Landesgrenzen gestattet seien. Und doch sehr weit gefehlt! Wir kamen über Dorphine ins Gespräch. Er hatte selbst auch mal einen T3 Bulli und war gerade dabei auszumisten… und siehe da, so kam Dorphine spontan zu einem weiteren Set, sehr günstiger Dachgepäckträger…genau eine dieser wirklich sehr netten und kurzweilige Begegnung 🙂

Nach dem schönen und gemütlichen Kaffeekränzchen ging es dann wieder gen Hamburg, aber erst noch einen Stop an der Milchtankstelle eingelegt und den Ladies im Stall ein kurzes „Hallo“ und „guter Job“ zugeworfen 🙂 Toll was man alles entdeckt wenn man die Augen aufhält. Wie werden langsam wirklich große Fans von solchen tollen regionalen Angeboten direkt vom Erzeuger!

Zurück in Hamburg hatten wir noch das große Glück einen tollen Sonnenuntergang, erst auf den Elbbrücken und dann weiter in der Hafencity, verfolgen zu können. Was für ein Feuerball mit toller Kulisse!

Und mit diesem Foto sagen wir Tschüß für`s erste und bis die Tage…stay tuned!

SARS-bbatical Spazier-Gehzeiten

Aloha Zusammen!

Ach, ist dieses Frühlingswetter nicht herrlich? Fast als wäre man in Griechenland 😆 Wir verbringen gerade wirklich sehr viel Zeit an der frischen Luft und nutzen es für viele schöne und meist auch lange Spaziergänge.

Ob durch das Niendorfer Gehege, das Alstertal oder entlang des Wanderwegs am Airport, wir sind täglich mehrere Stunden on Tour. Hier seht ihr uns bei einem kleinen Zwischenstopp in Eppendorf.

Heute haben wir uns von Groß Borstel quer durch Eppendorf, Harvestehude und Winterhude treiben lassen und dabei einen neuen persönlichen Distanz-Rekord aufgestellt 🙂

In Eppendorf ein leckeres Eis genossen, im Stadtpark mal gecheckt wie viel dort so los ist – Ja, tatsächlich viel, was bei dem Wetter eigentlich auch nicht sonderlich verwunderlich ist, dennoch halten sich die meisten doch sehr diszipliniert an die verordneten Corona Regeln – und unterwegs noch eine kühle Hopfenlimo verhaftet – läuft bei uns!

Twiggy durfte dann bei unserem heutigen Marsch selbstverständlich ein paar Etappen auch mal auf dem Arm relaxen, da sie mit ihren kleinen Beinchen ja mindestens das 4-5 fache an Strecke machen muss.

Ausflugsziele Wanted: Zuletzt haben wir noch eine Frage an euch, habt ihr noch Ideen oder Tipps für Ausflugsziele in und um Hamburgs Speckgürtel? Schleswig Holstein und Meck Pomm sind ja bekanntlicher Weise zur Zeit keine Alternative, aber vielleicht habt ihr ja noch Geheimtipps oder wisst von schönen, möglichst nicht komplett überlaufenden, Ecken 🙂

Sabbatical für Anfänger

So langsam gehen uns jetzt nun auch die letzten Schrauben zum Nachziehen am Bulli aus. Die allerletzten Arbeiten sind fast erledigt – die Mittelkonsole samt Lüftungstunnel als auch die Fussbodenverkleidung der Fahrerkabine ist wieder eingebaut, der Dachhimmel final mit den up-cycelten Latten verkleidet, die Fenster geputzt und kleine Beschädigungen am Holz des Innenausbaus fein säuberlich verspachtelt – JAAAAA – wir könnten jetzt also los 🙂

Doch leider muss Peloponnes aus gegebenem Anlass noch weiter auf uns warten. Trotzdem wollten wir mal ein bisschen Sabbatical Luft schnuppern und haben daher spontan eine kleine Tagestour im Rahmen der Möglichkeiten gemacht.

Bei aller schönstem Sonnenschein ging es zuerst Richtung Glückstadt, um von dort mit der Fähre auf die andere Elbseite, Wischhafen, überzusetzen. Und schwuppdiwupp, so einfach kann es sein, war auch gleich ein bisschen Urlaubsfeeling da. Als uns dann bei der Überfahrt die Sonne ins Gesicht schien war es schon fast als wäre man auf einer griechischen Fähre 🙂 HERRRRLICH!

Auf der anderen Elbseite haben wir dann, frei nach dem Motto „treiben lassen“, die kleinen Dörfchen Richtung Norden erkundet. Gelandet sich wir dann im beschaulichen Dörfchen Balje, irgendwo zwischen Stade und Cuxhaven.

Mit nicht einmal tausend Einwohnern liegt dieses Dorf direkt hinterm Elbdeich (Höhe Brunsbüttel), hat aber sogar einen muckeligen Ortskern mit eigener Feuerwehrwache als auch Kirche, und es wehten überraschend viele HSV Fahnen in den Gärten 🙂

Eijeijeijei…und dann machten wir auch noch diese, für uns Kinder der Stadt, fantastische Entdeckung:

Danach ging es weiter nach Cuxhaven, wo wir einen schönen Abendspaziergang auf dem Deich gemacht haben – selbstverständlich auch hier Corona Save.

Fischbrötchenbude gab es hier leider weit und breit keine, aber dafür das Drive In Restaurant zur goldenen Möwe :)) – die haben ja mittlerweile auch einen ganz ordentlichen veganen Burger im Angebot. Und unter Einhaltung von 50m Sicherheitsabstand durfte man dann sogar auch im Auto speisen.

Zurück ging es dann mit dem Sonnenuntergang im Rücken entlang der Elbe und über die Elbbrücken Richtung Heimat.

Ein zumindest kleiner und schöner Vorgeschmack auf das, was hoffentlich – Daumen ganz fest gedrückt – in den nächsten Monaten noch vor uns liegt…Stay tuned!

Sabbatical mal etwas Anders

Viele werden es bestimmt schon geahnt haben, Dorphine hat jetzt doch noch ihre neuen Schuhe, kernigen Felgen samt brandneuer Reifen aufgezogen bekommen – yieppiehh!

Vorher – klassisch im Multivan Look :

Nachher – mit Sonne und voll fett ey 🙂

Die neuen Felgen, sehr gerne beim Daimler für AMG Umbauten verwendet, stammen in etwa aus dem selben Jahrzehnt wie Dorphine … Und was das gleich für einen Unterschied macht, oder? Wir sind zumindest mega begeistert und Dorphine scheint auch total entzückt über ihre neuen Schuhe 🙂

Wir haben das tolle Wetter dann auch gleich genutzt um eine kleine Ausfahrt zu machen – Corona save natürlich.

Das Ausflugsziel war Kollmar an der Elbe, mit einem kleinen Abstecher nach Glückstadt. In Kollmar konnten wir neben einem schönen Bild von Dorphine auch noch ein Fischbrötchen ergattern – allerdings nur nachdem wir ganz offiziell unsere Daten für das Gesundheitsamt in einem Buch eintragen mussten – was man nicht alles machen muss um ein Fischbrötchen zu essen…egal, war trotzdem eine ganz schöne Abwechslung und zudem noch sehr yummy!

Und es wird auch weiterhin fleißig gebastelt. Nachdem Dorphine gestern noch auf den Hinterbeinen stand damit ein letztes Kabel gezogen werden konnte – und jetzt auch endlich der Ladezustand der Starterbatterie im Kontrollpanel angezeigt wird 🙂 – ging es heute auf die Vorderläufe!

Plan war eigentlich nur mal kurz den Zustand des Reservereifen zu checken und dann auch gleich noch ein bisschen Fett zur Konservierung auf die brandneu montierten Zugstreben zu geben…doch wie es dann ja meistens so ist, rückten mir nichts dir nichts die bis dato nicht mehr angeschlossenen Nebelscheinwerfer der Stoßstange in den Fokus. Also Stoßstange abgebaut und mal geschaut was da eigentlich noch so gemacht werden kann…und wenn sie schon mal runter ist, schwuppdiwupp noch ein paar Lackausbesserungsarbeiten.

Ansonsten verbringen wir, wie viele von euch sicherlich auch, bei zumindest tollstem Wetter viel Zeit mit ausgiebigen Spaziergängen, Keller Aufräum,- und Wohnung Putzaktionen, und Abends gern auch mal mit Spielen. Neben Scrapple steht vor allem Fifa mit erbitterten Matches und erbärmlichen Elfmeterschießen hoch im Kurs. Wenn man schon kein Fussi schauen kann, dann machen wir halt Fussi selbst nää 😉

Auch die ersten Übungsstunden an der Ukulele finden nicht wie geplant in der Hängematte unter einem Griechischen Olivenbaum statt, sondern in den eigenen vier Wänden mit Übungsbuch und DVD vor dem TV. Die ersten 2 Akkorde sollen gut geübt sein…hört sich tatsächlich leichter an als gespielt. Und was für den einen mühsame Fleißarbeit ist, wirkt auf die Anderen allen Anschein nach sehr entspannend und einschläfernd.

Alle Beteiligten hatten auf ihre Art und Weise ihren Spaß 🙂

Gern runden wir den Tag mit einem Gin Tonic ab. Statt Toilettenpapier waren wir weitsichtig genug die Gurken zu hamstern 8)

Und wie verbringt ihr so eure Zeit während Corona einen nicht unwesentlichen Teil des Tagesrhythmus bestimmt? Wir hätten sonst noch eine kleine Beschäftigung, wie oft könnt ihr Twiggy auf dieser Seite entdecken?

Wasser marsch!

Es wird weiter fleißig am Bulli gebastelt, immer noch mit guter Laune, bester Gesundheit und der einen oder anderen Hopfenlimo. Heute war ein weiterer spannender Moment – wir wollen Wasser zu Wein machen, hihi, fangen jedoch erst einmal nur mit dem Wasser an 🙂 Denn um die Situation erträglicher zu machen hilft der ein oder andere Tropfen Alkohol.

Ein allerletzter Schritt der Bordelektrik war das Verlegen und Anschließen der Wasserversorgung. Nachdem auch ein neuer 12V Wasserhahn bestellt werden musste, da der erste nach einem Verdrahtungsfehler aufgeraucht ist, wurde dieser nach intensiver Recherche, Google: „wie schließe ich einen 12V Wasserhahn richtig an“, erneut angeschlossen… uijuijuiii – ein weiterer sehr spannender Moment!

Wasser marsch die Erste – auch hier wieder ein eindringlicher Warnhinweis: Die folgende Videosequenz beinhaltet am Ende verstörendes Bildmaterial! Und das gerade jetzt, wo Klopapier doch eines der wertvollsten Güter ist – muss diese Verschwendung denn wirklich sein?? Wird uns das evtl. noch zum Verhängnis werden…dran bleiben!

Boah ey, ein echter Vollprofi … vor lauter Aufregung vergessen den Schlauch an die Pumpe anzuschließen. Selbstkritisch festgestellt – so wird dat nix! Fehler behoben und Wasser marsch die Zweite!

Yippiee! Unglaublich aber es funktioniert sogar 🙂 Schnell noch ein paar zusätzliche Bohrungen in die Deckel des Frisch,- und Abwasserkanisters, besten Dank an den immer hilfsbereiten Nachbarn Nils, und schwupp die wupp war die erste Phase vom Wasser zu Wein erfolgt. Am zweiten Schritt, dem Wein, arbeiten wir noch, aber uns bleibt ja voraussichtlich auch noch genügend Zeit um die Zauberformel zu finden.

Es werde Licht am Ende des Bullis! War dann unsere zweite Tagesaufgabe. Keine Raketentechnik aber der Tag sollte ja auch weiterhin mit für uns sinnvollen Aufgaben gefüllt sein. Wir haben uns für eine simple und pragmatische (Batteriebetriebene) LED-Spots Beleuchtung zum Kleben entschieden. Soweit, so gut. Doch um den perfekten Mix aus angenehmer Atmosphäre und zweckmäßigen Leselicht zu finden, hieß es zunächst nächtliche Lichtverhältnisse im Bulli zu schaffen. Dafür wurde Dorphine zum ersten Mal mit allen Vorhängen zum Verdunkeln bekleidet – das ma so richtig muckelig und es kommt schon fast ein bisschen Camping Stimmung auf.

Boah voll krass Alles :)…und was treiben die Beiden die nächsten Tage so, fragt ihr euch sicherlich genauso wie wir auch. Das Foto könnte bei genauerer Betrachtung Aufschluss geben….Ist es Pupsi, welche den Pfahl sichert, oder sind es gar die Handschuhe die achtlos im Wege liegen?

Wer findet des Rätsels Lösung und was ist Eure Meinung? Es darf ab sofort gerne auch kontrovers, dabei jedoch bitte konstruktiv bleiben, diskutiert und gechattet werden 🙂 …Stay tuned.