Tag 135: Alle guten Dinge sind…13!

Tzzz…da stellte sich doch glatt heraus, dass die MĂŒllabfuhr im Creativity Lab jeden Morgen kommt 😆 Die zweite Nacht auf unserem hippen urbanen Übernachtungsspot war eine Herausforderung an unseren Schlaf, keine Frage. Neben der MĂŒllabfuhr die uns wie schon den Tag zuvor wieder um 6 Uhr aus dem Schlaf holte, probte zudem eine Band bis in die frĂŒhen Morgenstunde in den genau gegenĂŒberliegendem GebĂ€ude…und immer wieder das Schlagzeug…heijeijei, aber auch sonst war dieses Mal ein recht reges Kommen und Gehen auf dem Parkplatz. Wer urban ĂŒbernachtet, muss auch das mal in kauf nehmen. Und das positive daran? Man hat richtig was vom Tag…Halleluljah â˜ș

Noch ein letztes FrĂŒhstĂŒck auf estnischem Boden und dann ging’s zum FĂ€hrterminal, denn aller Guten Dinge sind ja bekanntlich 13…oder wie war das gleich noch?…egal, jedenfalls wird Finnland diesen Platz nun auf unserer Liste der bereisten LĂ€nder einnehmen – wow, so viele LĂ€nder zu bereisen, das hĂ€tten wir uns zu Beginn unserer Reise auch nicht ausmalen können:) Mit einer prima Panorama-Aussicht und leichtem schaukeln erreichten wir gut zwei Stunden spĂ€ter Helsinki.

FĂŒr diejenigen unter euch die sich in letzter Zeit mit dem Website des AuswĂ€rtigen Amtes auseinander gesetzt haben und sich jetzt denken, dass wir sicherlich Probleme bei der Einreise gehabt haben, da Finnland zur Zeit die Einreise fĂŒr Deutsche doch nur aus dringenden, nicht touristischen Zwecken erlaubt, liegt falsch. Genau, aus Deutschland kommend wĂ€re eine Einreise zur Zeit nicht möglich gewesen, aber da wir die Baltischen LĂ€nder bereits lange bereisen und diese als „sicher“ gelten, konnten wir ohne jegliche Checks ĂŒber Tallinn einreisen. Und noch ein interessanter Corona Fakt, wie auch schon in Lettland und Estland, gibt es auch keine Maskenpflicht (außer fĂŒr die Statuen am Zentralbahnhof 🙂 ) in Finnland – wir genießen diesen Umstand noch ein wenig 🙂

Kaum auf finnischen Gebiet angekommen, stellten wir Dorphine ab und sattelten die KlapprĂ€der um Helsinki zu erkunden. Die Stadt ist zwar merklich grĂ¶ĂŸer als Tallinn, hat einen sehr maritimen Flair… nicht wirklich ein Wunder bei dem ganzen Wasser drum herum… und hat uns auf Anhieb sehr gut gefallen. Wo wir jedoch ordentlich schlucken mussten, waren die doch ziemlich hohen Preise. FĂŒr eine recht simple Pho (vietnamesische Suppe) Tofu wollten die doch glatt 16 Euro haben… holla die Waldfee. Das fanden wir dann doch ein bisschen zu happig und genossen stattdessen einen ordentlichen Happen in einem einfachen, aber sehr authentischen, Asia Imbiss…mit Vor,-Haupt- und Nachspeise 12 €…einfach, lecker und gĂŒnstig :))

Als wir aus dem Imbiss kamen dann die böse Überraschung, der Blaue Blitz hatte schon wieder einen platten Reifen, jetzt jedoch der Hintere. Diesmal konnte man bei genauerem betrachten auch bereits den Riss im Mantel deutlich erkennen…da ist wohl die Zeit reif fĂŒr einen Neuen…na ja, passiert, sind halt auch schon richtig alt… Aber so kamen wir erneut zu einem ungeplanten, aber sehr schönen Verdauungsspaziergang.

ZurĂŒck bei Dorphine fuhren wir in das Industriegebiet rund um den Hafen von Helsinki und fanden dort einen coolen Wildcampingspot oberhalb eines Umschlagplatzes. Hat richtig Spaß gemacht dem Treiben unter uns noch ein wenig zuzuschauen, und ĂŒberraschenderweise war es in der Nacht absolut ruhig und wir schliefen wunderbar.

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